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Magistrat der Stadt Lollar

Holzmühler Weg 76

35457 Lollar

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Montag, Dienstag und Donnerstag:
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Freitag:
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Amts-/Mitteilungsblatt

Überblick Fördergebiet

 

Abgrenzung des Gebietes

 Das Fördergebiet "Soziale Stadt" liegt innerhalb der Kernstadt Lollars und umfasst mit einer Gesamtgröße von rund 60 ha mehrere unterschiedlich strukturierte Quartiere: die denkmal-geschützte alte Arbeitersiedlung "Buderus-Kolonie", das Wohngebiet mit zahlreichen Geschosswohnungsbauten im Bereich der oberen "Marburger Straße", "Buderusweg", "Kiesweg", "Friedrich-Ebert-Straße" und"Bergstraße" einschließlich der Clemens-Brentano-Europa-Schule, das Kern- und Geschäftsgebiet entlang der "Marburger-" und "Gießener Straße" (L3475), der"Daubringer-", "Bleich-" und "Kirchtraße" sowie das Gebiet "Am alten Bahnhof", die Wohnblocks beidseitig des westlichen "Holzmühler Weges" und den Siedlungsbereich um den "Kirsch-" und "Paulusgarten".

Gebietsbeschreibung

 

Die genannten Quartiere sind gekennzeichnet durch:

•     einen überdurchschnittlich hohen Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund,
•     einen überdurchschnittlich hohen Anteil Arbeitsloser,
•     einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Wohnungen imGeschosswohnungsbau mit schlechten Wohnstandard, mit erheblichen Instandsetzungs- und Modernisierungsbedarf,
•     ein vielfältiges Angebot von Geschäften, Läden und Dienstleistungen, die zum Teil in ihrer Existenz gefährdet sind,
•     wenige öffentliche Freizeit- und Kommunikationsbereiche, für die zum Teil Erneuerungs- und Ergänzungsbedarf besteht.

Im Programmgebiet waren im März 2006 laut Einwohnerstatistik 3772 Einwohner gemeldet, darunter 2690 mit  deutscher Staatsbürgerschaft (einschließlich der geschätzten 300 Spätaussiedler) = 71,6 % und 1069 Migrantinnen und Migranten = 28,4%. In einzelnen Straßenzügen und Wohnblöcken bewegt sich der Anteil der Migrantinnen und Migranten ohne deutsche Staatsbürgerschaft zwischen 60 bis 70%.

Städtebauliche Struktur

 

Die einzelnen Quartiere im Stadtgebiet zeichnen sich durch gewachsene soziale und bauliche Strukturen aus, die in verschiedenen Zeitepochen entstanden sind. Das Ortsbild von Lollar ist einerseits von einer inzwischen eher untergeordneten, dörflich-ländlichen Bebauung anderseits durch die um die Jahrhundertwende im Rahmen der Industrialisierung erfolgte Verstädterung im Zuge der "Marburger-", "Lumda-" und "Daubringerstraße" sowie durch die Wohnblocks bzw. Geschosswohnungsbauten aus den 60iger Jahren im Bereich der "Friedrich-Ebert-", der "Bergstraße" und des westlichen "Holzmühler Weges" geprägt.

Im Kerngebiet überwiegt die gemischte Nutzung der Gebäude und Grundstücke durch Wohnen, Einzelhandel, Dienstleistungen und Gastronomie, während die angrenzenden Quartiere vorrangig dem Wohnen dienen.

 Der alte Ortskern von Lollar zeichnet sich in den Bereichen der Giessener -, der Kirch- und Bleichstraße durch eine dichte Bebauung, einen hohen Versiegelungsgrad und durch geringe Frei- und Grünflächenanteile aus.

 In den Randbereichen sind u.a. auf dem ehemaligen Bahngelände durch Rückbau der Gleisanlagen Brachflächen entstanden, die einer städtebaulichen Neu- und Zuordnung bedürfen. Hier sind städtebauliche Entwicklungs-, Nutzungs- und Gestaltungskonzepte zu entwickeln, die einer unkontrollierten und spekulativen Inanspruchnahme entgegenwirken sollen.