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Magistrat der Stadt Lollar

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Elke Wodli

Holzmühler Weg 76

35457 Lollar

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Amts-/Mitteilungsblatt

Geschichte


Lollar wird urkundlich erstmals 1242 erwähnt. Jedoch kann man davon ausgehen, dass schon eine Siedlung aus vorfränkischer Zeit - also vor 500 - mit diesem Namen bestanden hat. Damit ist Lollar älter als die ehemalige Festung Gießen und die am Horizont aufragenden Burgen Staufenberg und Gleiberg.

Auch die 1972 mit Lollar zusammen- geschlossenen Stadtteile sind wohl bedeutend älter als bisher nachweisbar; Ruttershausen wird erstmals im Jahre 1256, Odenhausen im Jahre 1255 und Salzböden um 755 urkundlich erwähnt.

Von 1570-1821 war Lollar Gerichtsort.
1711 erhielt Lollar die Genehmigung zur Erhebung eines Brückenzolles, worauf das Wappen (Brücke, Pferdekopf und Münze) von 1967 Bezug nimmt.


1850 rollte der erste Zug durch Lollar. Durch den Bau der Eisenbahnlinie von Kassel nach Frankfurt und mit der Gründung der Hedwigshütte (1854) durch Justus Kilian, die 1861 von der Firma Buderus erworben wurde, setzte eine wirtschaftliche Entwicklung ein, die Lollar zum industriellen Schwerpunkt zwischen Gießen und Marburg werden ließ.

1974 wurden Lollar die Stadtrechte verliehen. Ein Lollarer Symbol ist der"Schmaadlecker", ein Lausebengel, der heute als Bronzefigur ein Brunnenbecken im Stadtzentrum ziert. Sie finden ihn auch auf der Einstiegsseite.

Die Kirche Kirchberg im Stadtteil Ruttershausen ist ein kunstgeschichtlich bedeutsames Gotteshaus und gehört zu den ältesten Pfarrsitzen im hiesigen Raum.